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 Wir leben die integration ganz einfach mit musik

Der Sontag Nr.4417 November 2010.

f.kamel kam vor zwölf Jahren aus Algerien in die Schweiz und organisiert seit 1999 mit seinem << Club orientale >> Partys unter dem Namen << Kheima>>

[ VON FRÄNZI RÜTTI-SANER (Text und Bild) ]

1999 gründete F.Kamel den << Club Oriental Kheima >> in Solothurn und organisiert seither regelmässig << orientalische Nächte >>. Partys mit Musik und Tanz aus dem Orient für jedermann und jedefrau. Für den 47-jahrigen Algerier F.Kamel, der seit 12 Jahren in der Schweiz lebt, ist eines besonders wichtig: << Die orientalischen Nächte >> sind nicht bloss Anlässe von Leuten aus dem Orient. Vielmehr sollen die Feste Orte der Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen sein.>>

F:KAMEL ERNTE DIE Schweiz 1982 kennen, als er als Tourist das Land be-reiste. Hier fand er auch seine Liebe. 1998 heiratete er eine Schweizerin und zog nach Biberist. Heute arbeitet er im Export von Textilien für das Familiengeschäft in Algerien. 1999 gründete er den << Club orientale >> im Begegnungszentrum Altes Spital in Solothurn. Fritah sagt, dessen damaliger Leiter Jürgen Hofer habe ihm sehr bei der Gründung geholfen und ihn auch später immer bei seinen Aktivitäten unterstützt. Meist organisiert F.kamel die Parties in Personalunion. Er betonte jedoch, dass er um die Hilfe von Freunden, die im Hintergrund wirken, sehr dankbar sei. In den vergangenen Jahren seien insgesamt 48 Partys durchgeführt worden, sagt F.kamel. Im Alten Spital, der Kulturgarage, im Touringhaus sowie im Volkshaus in Solothurn. Aber auch schon mal eine in Bern und in Neuenburg.

Meist wird an diesen orientalischen Abenden Musik aus Libanon und Ägypten ab CD gespielt. Dazu treten professionelle orientalische Tänzerinnen auf, die in der Regel aus der Schweiz stammen. Das Publikum besteht zu einem grossen Teil aus Frauen und Männer aller Nationen, nur Schweizer Männer kämen leider selten.

DABEI IST F.kamel eines wichtig: << Wir sprechen nicht über Integration. Wir leben sie ganz einfach>>. Die Musik und der Tanz seien dafür die besten Instrumente. << Die Menschen vergessen ihre Sorgen und erleben gesellige, unbeschwerte Stunden>>. Zur Zeit gäbe es viel Polemik unter den Kulturen des Okzidents und des Orients, sinnierte F.kamel . << Die Fronten verhärten sich immer mehr. Dabei könnten wir von den verschiedenen Kulturen so viel lernen>>. Zu sehen, wie Menschen verschiedener Nationalität miteinander tanzen und vergnügt sind, mache ihn glücklich. Am kommenden 13. November findet im Volkshaus in Solothurn die nächste Kheima-Party statt. Nach Disco-Musik wird eine Tanzshow mit Dana al Ghazala zu sehen sein. Zur Feier des 10-Jahre-Jubiläums wird um 20.30 ein Apéro aus der Pittaria offeriert. Ein weiterer Höhepunkt im Jahreskalender des << Club orientale >> ist die Weihnachtsparty am 11. Dezember, ebenfalls im Volkshaus. << Dann gibt es World-Music zu hören >>, freut sich f.kamel schon. Im nächsten Jahr würde er gerne mit seinem Kheima, seinem Nomadenzelt, auf Reisen gehen und Feste in Zürich, Fribourg und Basel organisieren.

Im Angebot sind auch Tanzshows und Caterings für Firmenfeste, Geburtstage, Hochzeiten, Privatpartys.

                             Abtauchen in 1001 Nacht


 
SOLOTHURN Orientalische Nacht mit Musik ab Plattenteller, mit Bauchtanz und feinen Snacks.

Orientalische Klänge, Düfte und Tänze kann man am Samstag in der Kulturgarage in Solothurn geniessen. Der Club Oriental KHEIMA – was soviel heisst wie Zelt – lädt ein zu einer orientalischen Nacht. Seit 10 Jahren lebt der Algerier F.kamel  in der Schweiz – und seit acht Jahren versucht er mit dem Club Oriental einerseits seinen Landsleuten einen Treffpunkt zu bieten, andererseits soll seine Kultur auch für andere zugänglich gemacht werden. So werden bei dem Anlass vom Samstag die beiden Bauchtänzerinnen Kahina und Nahila nicht nur zur Musik vom DJ JANET tanzen, sondern sie werden auch vom mitreissenden Tessiner-Perkussionisten Tiziano Ronchetti auf der Darbouka begleitet. Die beiden Bauchtänzerinnen werden mit ihren Bewegungen, ihren Kleidern und ihrer Ausstrahlung die Besucher der Party in eine andere Welt entführen. Orientalische Snacks gibt es aus der Pittaria. (LMS)

ORIENTALISCHE NACHT, SA 29.09.07 IN DER KULTURGARAGE

ORIENTALISCHE NACHT IN DER KULTURGARAGE

       
Bericht, Solothurner Tagblatt, Orientalische Nacht Sa 30. Juni 2007

Trommel und Bauchtanz
Seit acht Jahren organisiert F.Kamel  << orientalische Nächte>>. Am Samstag gibt’s nun die 30. orientalische Party.

F.kamel  kam vor zehn Jahren aus Algerien in die Schweiz. Vor acht Jahren gründete er den <<Club Oriental Kheima>> und organisiert seitdem regelmässig <<orientalische Nächte>>, Parties mit Musik, Tanz und Essen aus dem Orient. 

Kulturelle Begegnungen
Eines ist F.kamel  besonders wichtig: "Die orientalischen Nächte sind nicht nur Anlässe von Leuten aus dem Orient für Leute aus dem Orient". Vielmehr seien die Feste Orte der Begegnung von Menschen unterschiedlichen Kulturen. "Nicht nur unter den Besuchern, sondern auch unter den DJ’s, Bauchtänzerinnen und Musikern gibt es viele Schweizer und Schweizerinnen, die von dem orientalischen Tanz und der Musik fasziniert sind", sagt K. Fritah 29 orientalische Nächte hat er mit dem "Club Oriental Kheima" bereits organisiert – am Samstag wird nun die 30. Party gefeiert. Um diese Jubiläum zu feiern, will K. Fritah den Gästen besonders viel bieten. normalerweise legt DJ JANETauf, dazu gibt es meistens eine Darbietung einer Bauchtänzerin", sagt f.kamel. An der 30. orientalischen Nacht werde die professionelle Tänzerin Zarina aus Deutschland jedoch ausnahmsweise von Darbouka-Spieler Tiziano begleitet. Die Darbouka ist eine Trommel, die in der orientalischen Musik sehr viel gespielt wird. Neben  dem stamm-dj JANET legt  DJ Khalid aus dem Libanon "Charkia“, typisch libanesische Musik auf.

Wer vom Tanzen hungrig wird, kann sich mit orientalischen Snacks aus der Pittaria stärken. F.kamel hofft auf möglichst viele Besucher an der 30. orientalischen Nacht. "Inzwischen haben wir schon viele Stammgäste, ich freue mich aber auch immer sehr über Gäste, die aus Neugier auf die orientalische Kultur zum ersten Mal kommen".